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Über mich

Die Bank hat mir die Fragen beigebracht. Das Bauen die Antworten.

Lukas Bachmann

Früh angefangen

Mit vierzehn habe ich bei der Zürcher Kantonalbank eine Banklehre begonnen. Das ist früh genug, dass man das Handwerk lernt, bevor man eine Meinung dazu hat – was Vorteil und Problem zugleich ist.

Danach kamen ein Talentprogramm und ein eigenes Kundenbuch: bis zu 340 Haushalte, Anlageberatung, Finanzierungen, Vorsorgeplanung. Ab 2023 kam die Rolle als regionaler Anlagespezialist dazu, was vor allem hiess: derjenige zu sein, den andere Beratende anrufen, wenn ein Fall schwierig wird.

Warum ich gegangen bin

Nicht, weil etwas schiefgelaufen wäre. Die Bank war eine gute Arbeitgeberin, und die Arbeit war interessant. Woran ich hängen blieb, war die Form des Wegs: eine klare, bequeme Linie bis 65, im Büro, für jemand anderen.

Das ist keine Klage über das Bankwesen. Es ist eine Aussage darüber, wie die nächsten vierzig Jahre aussehen sollen. Ich baue lieber Dinge, die mir gehören, und finde auf die harte Tour heraus, ob ich etwas davon verstehe.

Woran ich jetzt arbeite

Drei Firmen gleichzeitig, dazu ein Studium. innoVorsorge ist Beratung, innoframe ist Automatisierung für kleine Unternehmen, Wedplan ist ein Produkt. Die Klammer ist nicht die Branche – sie ist, dass ich entscheide, was gut genug heisst, und danach mit der Antwort leben muss.

Der Finanzhintergrund ist keine Dekoration. Er ist der Grund, warum die Software weiss, was ein Kapitalbezug aus der Säule 3a mit der Steuerrechnung macht, und warum mich ein KI-Assistent, der eine falsche Rentenzahl selbstsicher nennt, mehr stört als einer, der zugibt, dass er es nicht weiss.

Ab Herbst 2026 beginne ich den MSc Banking & Finance mit Vertiefung Data Analysis & Capital Markets.

Lukas Bachmann in den Schweizer Alpen

Daneben: Krafttraining, Mitteldistanzläufe, Skifahren – und Firmenanalysen zu Unternehmen, von denen ich nie eine Aktie besitzen werde.